Starke Allianz zwischen Çaycuma und Lennestadt: Sportliche Diplomatie und internationale Visionen
Die Städtepartnerschaft zwischen Çaycuma und Lennestadt erreicht durch ein Freundschaftsspiel und hochkarätige Treffen eine neue Stufe der Vertiefung. Eine Delegation aus Çaycuma nutzte den Besuch in Deutschland, um gemeinsam mit erfolgreichen Unternehmern und Persönlichkeiten der Diaspora den Grundstein für ein starkes „Çaycuma-Netzwerk“ zu legen.
LENNESTADT / DEUTSCHLAND – Anlässlich des Freundschaftsspiels zwischen den Fußballvereinen SSV Elspe und Çaycumaspor kam eine hochrangige Delegation zusammen, um über die weitere Vertiefung der bilateralen Beziehungen, die Förderung des Bekanntheitsgrades von Çaycuma in Deutschland sowie die europäische Vision des Vereins Çaycumaspor zu beraten.
An dem Treffen nahmen der Bürgermeister von Çaycuma, Bülent Kantarcı, der Präsident von Çaycumaspor, Şenan Kerçin, der Stadtrats- und Vorstandsmitglied des Kent Konseyi sowie Autor Recep Karagöz, der Vorsitzende des Integrationsrates Lennestadt, Nedim Kalembaşı, der in der Schmuckbranche erfolgreiche Unternehmer Aykut Özcan sowie der Journalist, Autor und TV-Produzent Mustafa Tığlı teil.
Bürgermeister Kantarcı: „Unsere Freundschaft trägt Früchte“
Bürgermeister Bülent Kantarcı betonte die Bedeutung der Städtepartnerschaft und unterstrich, dass die über Jahre gewachsene Verbundenheit zwischen Çaycuma und Lennestadt heute konkrete und greifbare Ergebnisse liefere. Der kulturelle und sportliche Austausch sei ein entscheidender Faktor für die internationale Wahrnehmung der Stadt.
Der Vorsitzende des Integrationsrates Lennestadt, Nedim Kalembaşı, ergänzte, dass die vor Jahren gelegten Fundamente nun ein beachtliches Niveau erreicht hätten. „Als in Deutschland lebender Çaycumalı setze ich mich persönlich dafür ein, dass unsere Heimatstadt hier die Aufmerksamkeit erhält, die sie verdient“, so Kalembaşı.
Çaycumaspor: Neue Wege in Europa
Der Präsident von Çaycumaspor, Şenan Kerçin, bezeichnete das Freundschaftsspiel gegen den SSV Elspe als historischen Meilenstein für den Verein. „Çaycumaspor hat seine lokale Komfortzone verlassen. Wir repräsentieren nicht nur unsere Region, sondern die gesamte Türkei“, erklärte Kerçin. Er betonte, dass der Prozess der Professionalisierung fortgesetzt werde, mit dem Ziel, die Vereinsmarke stärker im europäischen Raum zu verankern. Er rief die in Europa lebenden Landsleute dazu auf, den Verein als Brückenbauer zu unterstützen.
Einig in der Sache: Die Rolle der Diaspora
Der erfolgreiche Unternehmer Aykut Özcan, der in Essen-Kray ein renommiertes Juweliergeschäft führt, hieß die Delegation herzlich willkommen. Als langjähriger Förderer und ehemaliges Mitglied des Vereins betonte Özcan: „Es ist ein Gewinn für unsere Region, dass Çaycuma in Deutschland zunehmend wahrgenommen wird. Unsere Türen stehen für unsere Landsleute jederzeit offen.“
Der bekannte Journalist und TV-Produzent Mustafa Tığlı hob den Wandel der Stadt hervor: „Unter der Führung von Bürgermeister Bülent Kantarcı entwickelt sich Çaycuma zu einer Stadt mit Weltformat. Die Präsenz von Çaycumaspor hier in Deutschland – mit dem Hissen unserer Flagge und dem Erklingen unserer Nationalhymne – ist ein starkes Signal für unsere Identität und unsere Fortschritte.“
Fazit: Ein starkes Netzwerk für die Zukunft
Das Treffen der einflussreichen Persönlichkeiten wurde einstimmig als Aufbau einer starken „Çaycuma-Lobby“ gewertet. Die Gespräche, die in einer Atmosphäre der Verbundenheit stattfanden, endeten mit einem symbolischen Geschenk des Unternehmers Aykut Özcan an die Delegation.
Diese Begegnung unterstreicht eindrucksvoll, dass Städtepartnerschaften weit über formelle Akte hinausgehen; sie bilden lebendige Netzwerke, die durch das Engagement ihrer Bürger – ob in der Heimat oder in der Diaspora – stetig wachsen.





